Prozessorientiertes Wissensmanagement – das “House of Process-Knowledge”

[English title: process-oriented Knowledge Management – the “House of Process-Knowledge” (Translate text to: English)]

H. F. Binner
Intellektuelle Kapitalverbesserung durch pragmatische Wissensmanagement-Implementierung
angewandte Arbeitswissenschaft, Ausgabe:196-Juni 2008, Seiten: 49-61

Zusammenfassung: Die Inhalte der organisationalen Wissensbasis werden bei dem hier vorgestellten Wissensframework »House of Process-Knowledge« durch die Vorgabe einer prozessorientierten Metawissensstruktur und weiteren Beschreibungsmodellen innerhalb der drei Frameworkebenen systematisch und transparent geordnet. Die vorliegenden detaillierten Prozessbeschreibungen, die für die Entwicklung und Einführung von normkonformen, rechtssicheren, humanen, ökologischen und ökonomischen Anwendungen der vorgeschriebenen Managementsysteme, IT-Fachanwendungen, Ordnungsrahmen, Regelwerke, Strategie- und Verbesserungskonzepte, aber auch als Ergebnisdokumentation der durchgeführten Organisationsprozessanalysen erstellt worden sind, bilden den Kern der organisationalen Wissensbasis. Hierbei sind viele vorher nur implizite, das heißt personenabhängige Wissensbestandteile, bereits externalisiert, also als personenunabhängiges Wissen kodifiziert aufbereitet worden. Erst diese umfassende Wissensbereitstellung ermöglicht die geforderte normkonforme, rechtssichere, humane, ökologische und ökonomische Prozessdurchführung.

Suchbegriffe: Beschreibungsmodell, Dokumentation, Kennzahlensysteme, Managmentsysteme, Organisationsprozessdarstellung (OPD), Prozessanalysemethode, Prozessmanagement, Wissensbasis, Wissensmanagement

Lesen/Erwerben Sie den Artikel online.

© Institut für angewandte Arbeitswissenschaft