Konferenz “10 Jahre Wissensbilanz in Österreich” – Präsentationen online

[English title: “10 Years Knowledge Balance Sheet in Austria” Conference – presentations online (Translate text to: English)]

Konferenz „10 Jahre Wissensbilanz in Österreich: Erfahrungen, Wirkungen und Perspektiven“, 30. September 2008, Akademie der Wissenschaften, Wien

Unter dem Ehrenschutz von Frau Margit Fischer (angefragt), dem Präsidenten des Bundes-Rechnungshofs, Dr. Josef Moser, und Bundes-Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn

Was heute im deutschsprachigen Raum als Wissensbilanz verstanden wird, hatte 1998 seinen Ursprung in einem Projekt der Austrian Research Centers (ARC), die für das Jahr 1999 in Kooperation mit der Universität Graz erstmals eine Muster-Wissensbilanz für dieses größte angewandte Forschungszentrum Österreichs vorlegten und international bekannt machten. Seither veröffentlichen die ARC jährlich diesen Bericht, dessen Hauptzweck es ist, den Zuwachs an „Wissensvermögen“ in ihrer Organisation zu testieren, wie auch die eigene Strategie des Zuwachses an „Wissenskapital“ für ihre Stakeholder zu annoncieren.
Das an den ARC erstmals erprobte Wissensbilanzmodell stand Pate für die weitere Annahme und Verbreitung der Wissensbilanzierung vor allem in Forschungsorganisationen, in der Industrie – ein Schlüsselsprecher der Konferenz führte das Verfahren als Vorstandsvorsitzender in einem großen deutschen Energiekonzern ein – aber besonders auch in KMUs, im Finanzwesen und in NPO-Organisationen. In Deutschland und neuerdings in Europa werden nach diesem Modell heute mehr als ein Hundert Wissensbilanzen als strategische Steuerungsinformation für wissensbasierte Unternehmen verwendet. Österreich hat als erstes Land weltweit die Wissensbilanz zur gesetzlichen Verpflichtung für die jährliche Berichtserstattung aller Universitäten gemacht und Wirtschaftprüfer bieten Beratung auf der Basis dieser Methode an.
In der hier annoncierten Konferenz wird weniger Rückschau als Ausschau gehalten, wie die Methode der Wissensbilanzierung sich bewährt und wie sie sich international weiter entwickelt, sowie welche Potentiale das Verfahren zur Steuerung von wissensintensiven Organisationen noch erschließen wird: Was wurde erreicht? Was kann zukünftig noch erreicht werden? Was sind die Voraussetzungen, dass Wissensbilanzen Organisationen dabei unterstützen, ihr Wissen zu erfassen, zu managen und zu kommunizieren?

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