HRM.de Newsletter, 10/2008 (Themenspecial: Kontakte knüpfen – Wissen teilen)

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HRM.de Newsletter – 10-2008
THEMENSPECIAL: Kontakte knüpfen – Wissen teilen

Editorial
Bis vor kurzem mutete der Einsatz von Web-2.0-Instrumenten in Unternehmen noch eher futuristisch an. Vor allem Technologiefirmen galten als Vorreiter, die mit Wikis, Blogs oder Podcasts ihr Glück versuchten. Die Experimentierphase ist heute zwar noch nicht vorbei, doch langsam werden Mitmachtools zu integralen Bestandteilen von Wissensmanagement und Weiterbildung.
Doch auch „analoge“ Instrumente sind nach wie vor nicht von gestern. Wie neue Lern- und Wissensumgebungen aussehen und welchen Beitrag Bildungscontrolling und Mentoring zur erfolgreichen Weiterbildung leisten, skizzieren wir in unserem Themenspecial. Außerdem berichtet Prof. Dr. Heinz Mandl im Interview des Monats, wie wir spielend lernen können.

Online-Lernen der „Generation Y“
Was der Nachwuchs von neuen Lernumgebungen erwartet
Von Prof. Dr. Joachim P. Hasebrook

  • Zus.: Das WWW hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt: Weltweit haben immer mehr Menschen Zugang zum Internet. Mit den technischen Möglichkeiten, ohne Spezialkenntnisse selbst Texte, Bilder und Videos ins Web zu stellen, entstand ein „soziales Web“: das Web 2.0. Insbesondere technisch versierte Jugendliche konsumieren Internet-Angebote nicht mehr passiv, sondern nutzen das Web aktiv – als „Prosumenten“. Ein gemeinsam von der Frankfurt School of Finance & Management und der Managementberatung zeb/ entwickelter Entwurf für ein Azubi-Portal einer Bank zeigt, wie Unternehmen die Erwartungen des Nachwuchses an neue Lernumgebungen erfüllen können.

Intelligenzquotient steigern
Warum Unternehmen Ideenmanagement und Wissensarbeit verknüpfen sollten
Von Prof. Dr. Swetlana Franken

  • Zus.: In der zunehmend komplexen Wissensgesellschaft können langfristig nur Unternehmen erfolgreich sein, die internes und externes Wissen optimal nutzen. Wie effizient eine Organisation die dynamische Umwelt wahrnimmt und die eigenen Mitarbeiter sowie weitere Akteure in Wissensprozesse einbezieht, bestimmt die Unternehmensintelligenz. Allerdings ist die Intelligenz eines Unternehmens wegen ihres kollektiven Charakters schwer zu erfassen und zu fördern. Denn es gilt nicht nur die Intelligenz der einzelnen Wissensträger zu addieren, sondern sie in einen kreativen Austausch zu bringen. Wissens- und Ideenmanagement sollten dabei Hand in Hand gehen.

Spielend lernen
Im Gespräch mit Prof. Dr. Heinz Mandl

  • Der Professor für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der Ludwig-Maximilian-Universtität München ist Experte für Lehr-Lern-Forschung mit neuen Medien in der Aus- und Weiterbildung. Sein Arbeitsbereich konzipiert und evaluiert Lernumgebungen und nimmt dabei auch Game-Based-Learning-Ansätze ins Visier. HRM.de sprach mit ihm über die Möglichkeiten, Spielen und Lernen zu verknüpfen.

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