Harvard Businessmanager, 6/2008 – interessante Artikel

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Harvard Businessmanager, 6/2008

Wissensmanagement: Bedrohen Wikis die Macht von Managern? 12
Morse, Gardiner
Zus.: Wenn Mitarbeiter plötzlich eine Mitmachplattform starten, sollten Manager ihnen keine Steine in den Weg legen. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales erklärt, wofür Wikis im Unternehmen gut sind und wie man richtig mit ihnen umgeht.

Was ist: ein Wiki? 13-14
Leitl, Michael
Zus.: Wikis nutzen ie Weisheit der Masse. Sie sind virtuelles Gemeingut und bieten ihren Nutzern im Inter- oder Intranet eine Plattform, auf der diese um Ideen und Informationen ringen, bis sich eine übereinstimmende Meinung – im Idealfall die Wahrheit – herausschält. Das Online-Lexikon Wikipedia ist sicherlich das bekannteste Wiki, aber es ist keineswegs das einzige. Tausende Unternehmen und Institutionen von Microsoft bis zum FBI haben eigene Wikis gegründet, um das Wissen ihrer in aller Welt verstreuten Mitarbeiter zu sammeln. So entstehen innerhalb einer Organisation virtuelle Orte, an denen die Menschen sich näherkommen und zusammenarbeiten können – etwa wenn sie gemeinsam ein Meeting planen, Best Practices dokumentieren oder über neuen Produkte brüten. Keiner darf sich jedoch der Illusion hingeben, dass bei einem internen Wiki sofort wie von Zauberhand eine neue Enzyklopädie im Stile von Wikipedia entsteht. Bei Wikipedia kann die gesamte Online-Welt mitmachen – in einem Unternehmen oder gar in einer Projektgruppe sind es viel weniger potenzielle Teilnehmer. Harvard-Professor Andrew P. McAfee untersucht seit einigen Jahren das Potenzial von Web-2.0-Anwendungen in Unternehmen. Seine Erkenntnis: Ohne Management geht auch beim Wiki nichts voran. Mitarbeiter lernen den Umgang mit derlei Technik am schnellsten, wenn die Führungskräfte neue Informationen statt per E-Mail nur noch via Wiki verbreiten und eingehende E-Mails, deren Inhalt eigentlich ins Wiki gehört, ignorieren.

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