Wikis in der Unternehmenspraxis

[English title: Wikis in corporate practice (Translate text to: English)]

Uwe Hentschel
Der Einsatz von Wikis in Unternehmen – ein Blick in die Praxis: Schweizer Messer im Wissensmanagement
technische kommunikation | 30.Jahrgang | 1 / 2008 | Seite 23

Zus.: Wer auf sich hält, lässt seine Mitarbeiter die richtige Information zur richtigen Zeit selbst recherchieren. Und gibt ihnen das Team-Werkzeug der Stunde mit an die Hand: Wikis. Hier ist weniger mehr: Einfach zu bedienen und ohne die klassischen Funktionen eines CMS, entwickeln sich Wikis in den Unternehmen zum Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation im Intranet und Extranet.
Social Software, Tagging, Blogs, Wikis – mehr Innovation, mehr Kommunikation, mehr Wissen. Die US-amerikanischen Vor- und Hersager vom Marktforscher Gartner sehen in ihrem „Hype-Cycle 2007“ die so genannten Web-2.0-Technologien als eines der Top-IT-Themen der nächsten Jahre. Damit ist es jetzt offiziell: Web 2.0 ist tatsächlich wichtig. Und bedient, irgendwo zwischen Buzzword und Verlegenheitsvokabel angesiedelt, zugleich alte und neue Hoffnungen: Die, die in der Vergangenheit nicht eingelöst wurden. Und die neuen, die sich auf eine digitale Zukunft richten, in der die Menschen voraussetzungslos und vorurteilsfrei kommunizieren. Also so, wie das Internet ursprünglich gedacht war.
Erfunden hat das Web 2.0 natürlich ein US-Amerikaner, die Geburtsstunde des Begriffes ist vergleichsweise einfach zurückzuverfolgen – auf die erste Web 2.0 Conference im Oktober 2004, veranstaltet vom O’Reilly-Verlag. Auf dieser Konferenz ging es um eine Reihe von Thesen, die 2005 von Tim O’Reilly, dem Inhaber des Verlags, in einem Grundlagenartikel zusammengefasst wurden. Dort waren Content-Management-Systeme noch als Web 1.0 aufgeführt, Wikis hingegen schon als Web 2.0.

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